Wenn der Berg nicht zum Propheten kommt ….

Bewegung, Sport im Büro © Blaj Gabriel - Fotolia.com

  

iBGF … oder was ? Ja, genau. das „ i “ steht hier für integrierte oder auch intelligente betriebliche Gesundheitsförderung.

 

Doch was heißt das konkret ?

Schon der Begriff „Betriebliche Gesundheitsförde-

rung“ klingt in den Ohren der Protagonisten ja nicht gerade nach Spaß und Freizeitvergnügen. Deshalb tun sich auch viele BGF-Konzepte schwer, weil sie genau hier, also in der Freizeit angeboten werden und bei den Mitarbeiter/innen ein hohes Maß an Motivation und Disziplin voraussetzen. Die Einsicht in deren Zweckmäßigkeit und persönlichen Nutzen wird von Arbeitgebern gerne vorausgesetzt

 

Das mag bei ‚Betroffenen‘, die bereits unter typischen Beschwerden des Haltungsapparates leiden oder gelitten haben noch zu erwarten sein. Kommt die Einladung zur Teilnahme an freiwilligen Gesundheitsprogrammen aber mit der eigentlichen Zielsetzung, nämlich einer präventiv / vorbeugenden Sinnstiftung daher, wird man nur noch Wenige hinter dem Ofen hervorlocken.

 

Individuell betrachtet, ist Vielen der Aufwand und das Freizeitopfer relativ zum persönlichen Nutzen und Freizeitwert einfach zu hoch; und oft ist es schlicht eine Frage der Praktikabilität im Alltag.

 

integrierte Gesundheitsvorsorge und Bewegungsanimation im Arbeitsalltag ...

oder die Mär von der 'Work-Life-Balance'

 

Unser Alltag ist noch immer viel zu stark polarisiert. Der oft gebrauchte Vergleich mit einem biologischen Akku, den wir am Wochenende, im Urlaub, in der Freizeit wieder aufladen müssen, impliziert das Gefühl, uns am Arbeitsplatz nur auszupowern und zu verausgaben. Die Regeneration - das Leben - findet woanders statt.

Dabei ist es doch eigentlich ein Trend unserer Zeit, die scharfe Trennung zwischen (ungeliebter) Arbeitszeit und (angenehmer) Freizeit aufzulösen. Egal ob Führungskraft, kaufmännischer Angestellter, gewerblicher Mitarbeiter oder Dienstleister, wir alle wollen auch unsere immer länger werdende Arbeitszeit so erfüllend, angenehm und gesund (!) wie möglich gestalten. Arbeitsschutzmaßnahmen sind heute längst Standard und gesetzlich vorgeschrieben; freiwillige, flexible Arbeitszeitmodelle, Betriebskindergärten und viele andere, kreative Ansätze einer modernen Arbeitswelt gibt es bereits und die technischen Kommunikations-Voraussetzungen einer flexibleren Arbeitsgestaltung sind mit den verschiedenen „i-Tools“ längst geschaffen. 'iBGF' ist also nur konsequent.

  

Intelligente BGF-Konzepte mit Hilfe moderner Trainingsgeräte und Übungsmöglichkeiten, erlauben nun die Integration präventiv, regenerierender Bewegungsprogramme in den Arbeitsalltag. Ob am Schreibtisch-Arbeitsplatz, in der Werkshalle oder zum Mitnehmen bei wechselnden Einsatzorten.

Selbstchecksysteme zur Selbstüberwachung der wichtigsten Gesundheitsparameter können ganz nebenbei am Arbeitsplatz genutzt werden und erhöhen die Sensibilität für das eigene Wohlbefinden. Nicht ohne Grund erleben sog. Wearables, Activity-Tracker und Gesundheits-Apps zur Zeit einen ungeheuren Boom.

 

So wie eine Schreibtischlampe oder der Kopierer, sollen auch gesundheitsfördernde Hilfsmittel in die unmittelbar umgebende Arbeitswelt integriert werden, animieren und jederzeit zur Verfügung stehen.



Nun wird es aber Zeit für konkrete Beispiele unter Produkte BGF