Lebenselixier LICHT

Manchmal sind wir ja doch wie Pflanzen ... wir tanken Kraft und Energie aus dem Sonnenlicht. Und wie Pflanzen machen wir uns diesen lebensnotwendigen, natürlichen Vorgang überhaupt nicht bewusst (auch wenn wir der Pflanze intellektuell meist doch überlegen sind).

Stattdessen spüren wir nur die Mangelerscheinungen bei nicht ausreichender Dosierung; dabei kommt uns die Ursache Lichtmangel für so manche Befindlichkeitsstörung gar nicht erst in den Sinn. Wir suchen gleich nach körperlichen Ursachen oder arbeitsbedingten Überlastungen ... die (Selbst-)Diagnose 'Burn-Out' im Kontext unseres Arbeitslebens ist heutzutage nicht weit.

 

Doch was ist gesichertes Wissen zum Thema Lichtmangel und 'Lichttherapie' ?

Die Wirkung des Lichts auf unseren Körper ist abhängig von dem Lichtspektrum, der Licht-Intensität und der Dauer der Einwirkung. Das natürliche Sonnenlicht emmitiert ein für den Körper wichtiges Lichtspektrum, das durch eine künstliche Beleuchtung mit Tageslichtspektrum wirkungsvoll ersetzt werden kann. Selbst die inzwischen verpöhnten Sonnenbänke können bei maßvoller Anwendung und sonst nicht ausreichender Tageslicht-Exposition gesundheitsfördernd sein.

 

Wie immer macht die Dosierung den Unterschied zwischen gut und schlecht; auch zuviel natürliche Sonneneinstrahlung kann Sonnenbrand bewirken und gesundheitsschädliche Auswirkungen zur Folge haben. Eine Sonnen-Hysterie - wie heutzutage manchmal geschürt - ist dagegen völlig überzogen und kontraproduktiv.

 

  • Vitamin D - Produktion
    Die bekannteste und unumstrittene Wirkung der Sonneneinstrahlung auf unsere Haut ist die Anregung der Vitamin D - Produktion, die so wichtig z.B. für den Erhalt einer gesunden Knochendichte ist. Gerade in der dunklen Jahreszeit bekommen wir für die Bedarfsdeckung nicht genügend Sonneneinwirkung auf unseren Körper ... wir halten uns zu wenig im Freien auf, die Sonnenschein-Intensität und -Dauer reicht nicht aus und unsere Haut ist bekleidet (abgeschirmt).
  • Stimmungsregulation
    Eine stimmungsabträgliche 'Winter-Depression' oder auch 'saisonal abhängige Depression' (SAD) wird durch Lichtmangel in der dunklen Jahreszeit ausgelöst. Die Symptome sind gerade auch im Berufsalltag leistungsmindernd und gesundheitsgefährdend.
    • man schläft länger, ist aber trotzdem nicht ausgeschlafen
    • man fühlt sich schlapp und abgekämpft, die Leistungsbereitschaft sinkt und die Neigung zur Depression wird verstärkt
    • es entsteht, häufig am Nachmittag, ein Heisshunger auf Kohlenhydrate mit dem Side-Effekt der Gewichtszunahme
    • die Grundstimmung ist generell schlechter und man fühlt sich bedrückt mit negativer Auswirkung auf Konzentrationsfähigkeit, Kreativität, Engagement
  • Regulation Tag-Nacht-Rhythmus
    Der sog. zirkadiane (24h-)Rhythmus des Menschen wird erwiesenermaßen durch Licht und Dunkelheit getriggert und reguliert. Schlafstörungen sind oft auf Irritationen im Tag-Nacht-Rhythmus zurückzuführen ... beispielsweise in der Schichtarbeit oder auf internationalen Reisen durch die Zeitzonen; das Tageslicht wird als Taktgeber außer Kraft gesetzt, der Körper kommt erst mal richtig durcheinander.
    Selbst späte Computer-Arbeit oder langes Fernsehen vor einem blauwelliges Licht abstrahlenden Bildschirm, kann zu Einschlafstörungen führen. Die sonst in der Dämmerung schläfrigmachende Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin wird gehemmt. Umgekehrt sorgt am Morgen der Lichteinfall auf unsere Netzhaut (selbst durch geschlossene Augenlider) für die Serotonin-Ausschüttung und eine natürliche Aufwachreaktion ... oft gehemmt, durch völlig abgedunkelte Schlafzimmer.

    Hierzu bietet Sanalux ein Sortiment hochwertiger Lichtwecker und sog. Blue-Blocker-Brillen an, die entweder Dämmerung simulieren oder bei abgedunkelten Schlafräumen den natürlichen Aufwachrhythmus unterstützen.
Die Methode der Wahl bei Lichtmangel-Symptomen wie oben beschrieben

Die einfachste und beste Möglichkeit bei bereits auffälligen Mangelerscheinungen ist die Anwendung einer speziellen Beleuchtung mit Tageslichtspektrum (Lichttherapie). Bereits nach 3-4 Tagen kommt es zur Linderung der Symptome und einer generellen Stimmungsaufhellung, die Leistungsbereitschaft und -fähigkeit normalisiert sich.

Nach 14-21 Tagen täglicher 'Lichttherapie' (in der Regel 30 Minuten) sollten die Betroffenen symptomfrei sein. Vielfältige Studien zu diesem Thema bestätigen die Wirksamkeit der Methode.

Studien die den Vergleich zwischen Medikamenten und Lichtherapie bei SAD untersuchten kamen zu dem Ergebnis, dass die Medikamente nicht nur teurer sind, sondern daß eine Lichttherapie (nebenwirkungsfrei) auch wesentlich stärker an der Wurzel des Problems zur Lösung beiträgt. Eine ebenso wichtige und sich gegenseitig ergänzende Maßnahme ist immer auch Sport und Bewegung ... gerade in der dunklen Jahreszeit.

 

Noch besser: Sie handeln präventiv und lassen es gar nicht erst so weit kommen; wenn die Tage kürzer werden, es einfach nicht hell werden will und Sie spüren, "das Grau in Grau schlägt langsam auf's Gemüt", dann holen Sie sich Ihre Sonnen-Ration mit einer modernen Sanalux-Designer-Leuchte an den Arbeitsplatz ... für den Schreibtisch oder als Deckenbeleuchtung für den ganzen Raum.

Hier geht es zu einer kleinen Auswahl beliebter Sanalux-Leuchten.

Anwendungsempfehlungen

 

Es bedarf einer kurzen Gewöhnungsphase, denn eine Lichtintensität von 5.000 - 10.000 Lux im Unterschied zu 300 - 500 Lux einer gewöhnlichen Bürobeleuchtung, sind zunächst sehr ungewohnt. Ähnlich dem strahlenden Sonnenschein an einem herrlichen Sommertag, an den wir uns ebenfalls erst adaptieren müssen. Nach 2-3 Tagen wollen Sie dies aber nicht mehr missen !

 

Anordnung

Wichtig für den Erfolg ist die Ausleuchtung der gesamten Retina im vorgegebenen Abstand (s. Produktbeschreibung). Die Leuchte sollte in kurzer Distanz (20 - 50 cm), leicht seitlich vor den Augen des Benutzers positioniert werden.

 

Lichtintensität

Mindestens 2.500 Lux, bis zu 10.000 Lux, je nach Anwendungsziel, gemessen an den Augen. Volles Spektrum, ohne UV und IR.

 

Tageszeit

In Abhängigkeit von dem Anwendungsziel empfiehlt sich bei der SAD-Therapie eine möglichst frühmorgendliche Anwendung, bei altersbedingter (Durch-) Schlafstörung eher eine abendliche Anwendung. Bei der Therapie zirkadianer Störungen (Jetlag, Schichtarbeit) bewirkt eine morgendliche 'Lichtdusche' eine Verschiebung der zirkadianen Rhythmik auf Früher, die abendliche Anwendung eine Verschiebung auf Später.

 

Dosierung

30 Minuten bis 2 Stunden pro Tag während der gesamten verkürzten Photoperiode (Herbst/Winter).

 

Latenzzeit

3-7 Tage

 

Wichtiger Hinweis:

Falls Sie Probleme mit den Augen haben, fragen Sie bitte vor der Benutzung Ihren Augenarzt. Hierzu zählen Augenkrankheiten wie Makulo- und Retinopathien, Erkrankungen des Nervus Opticus, sowie Glaukom und Katarakt. Bei gleichzeitiger Einnahme von Lithium oder trizyklischen Medikamenten sind regelmässige augenärztliche Untersuchungen vor und während der Anwendung erforderlich.

 

Nebenwirkungen oder gar Schäden wurden bei bestimmungsgemässer Anwendung bisher nicht beobachtet und Therapieabbrüche wegen Nebenwirkungen sind bisher nicht dokumentiert. Nur gelegentlich klagen einzelne Benutzer über leichte Augenreizungen, Kopfschmerzen und eine Antriebssteigerung. In den allermeisten Fällen gehen diese Beschwerden kurz nach Ende der Lichttherapie wieder zurück. Durch langsames Steigern der Dosis (Abstand zur Lampe erst nach und nach verkürzen) kann dem entgegengewirkt werden.